Eisstockschießen

Beim Spiel um die hölzerne „Daube“ kann jeder mitmachen

Unzählige Eisstockgruppen – Gäste mit Einheimischen - tummeln sich im Winter auf dem Weissensee um ihrem Hobby zu frönen. Das spricht wohl für die Popularität dieser althergebrachten Sportart. Ziel des Spiels ist es, ähnlich wie Boccia, den Eisstock so nahe wie möglich an die Daube (hölzerner Würfel am Bahnende) zu bringen.

Sobald der See endlich eine stabile Eisdecke aufweist, sind unser Opa und seine Freunde nicht mehr zu halten. Tag für Tag stehen sie in der „Fuaßen“ (eine längliche Kerbe, die in das Eis geschlagen wird, um den Spielern den nötigen Halt zu geben) und gehen ihrer Leidenschaft nach - dem Eisstockschießen.

Der „Moar“, sozusagen der Teamleiter, eröffnet den Reigen und versucht als erster Spieler seinen Stock möglichst nah an die Daube zu bringen. „Des war a guate Maß“, lobt Gerhard und meint damit, dass Opas Stock der Daube ziemlich nah auf den Pelz gerückt ist.

Gesellig ist es ohne Zweifel, das Spiel um die hölzerne Daube: Angesichts der Kälte am glatt polierten Eis, gegen die nicht einmal die längste Unterhose der Welt etwas ausrichten kann, müssen sich die Schützen von innen aufwärmen. Und was eignet sich in der kalten Jahreszeit besser dazu als ein Schnapserl oder dampfender Glühmost, der mit der Chefin des Hauses in riesigen Thermoskannen auf dem Schlitten daher kommt.
  • Eisstöcke vorhanden
  • Eiskrallen, um nicht auszurutschen
  • Schlitten für die Verpflegung


 
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